Die zehn Stufen des Genozids

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Aus dem Artikel

Gregory H Stanton entwickelte 1996 die 10 Stufen eines Genozides.

Die Idee war frühzeitig zu erkennen ob dieses Muster erfüllt wird um entsprechend zu reagieren, Bewusstsein zu schaffen und Hilfe für die Gruppen bereitzustellen die Gefahr laufen vernichtet zu werden.

Klassifikation

In der Phase der Klassifikation wird abgegrenzt wird „wir“ bzw „die Guten“ sind und wer auf der anderen Seite steht.

Symbolisierung

In der Phase der Symbolisierung werden Menschen dazu ermutigt Farbe zu bekennen. Man trägt also freiwillig die Symbole seiner Gruppe oder wird gezwungen das Symbol seiner Gruppe zu tragen.

Diskriminierung

In der Phase der Diskriminierung werden Machtdynamiken interessant.

Diskriminierung auf individueller Ebene ist historisch betrachtet kaum ein Problem (und faktisch unvermeidbar), systematische Diskriminierung, also wenn staatliche Regeln im Spiel sind, ist hingegen brandgefährlich.

Dehumanisierung

In der Phase der Dehumanisierung spricht man „den Anderen“ das Recht auf ihre Meinung, Partizipation und oder Existenz ab. Die Anderen müssten mundtot, zensiert, reguliert, kontrolliert oder umerzogen werden.

Organisation

In der Phase der Organisation plant irgendjemand was er mit „den Anderen“ tut, sobald er die Macht hat es zu tun.

Theoretisch befinden wir uns in dieser Phase wenn fünf Blondinenhasser in ihrem Keller die Zwangfärbung aller Blondinen plant. Es gilt also zu verstehen dass der Punkt „Organisation“ nicht zwingend mit einer realisierbaren Durchführung der selbigen Hand in Hand geht sondern bereits dann zutrifft wenn irgendjemand plant irgendetwas mit „den Anderen“ zu tun.

Polarisation

Die Phase der Polarisation ist im wesentlichen die Phase der Symbolisierung auf Stereoiden. Wurden zuvor Symbole nur zur Schau getragen werden nun jene offen angegriffen die noch nicht „Farbe bekannt haben“. Die ganze Gesellschaft muss sich nun also deklarieren und wird so in zumindest zwei Fraktionen aufgetrennt.

Polarisation steht zudem fast immer im Zusammenhang mit Propagda.

Vorbereitung

Die Vorbereitungsphase greift wieder zurück zur Organisationsphase. In der Vorbereitungsphase werden die zuvor erstellten Pläne aufgefasst und entsprechende Maßnahmen getroffen um sie umzusetzen. Die Vorbereitungsphase bedingt bereits reale politische Macht.

Das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlicher Gruppenzugehörigkeit wird beendet.

Ab hier spricht die zugrundeliegende Studie bereits von einem Genozid.

Verfolgung

In der Phase der Verfolgung werden Menschen die sich der Vorbereitungsphase entziehen konnten oder Ausnahmen bildeten ins Visier genommen. Es wird festgestellt welche Gruppe wo sein darf und der Staat bekämpft Abweichung.

Vernichtung

Es folgt die Vernichtung. Die Mehrheit wird die Frage aufgedrängt warum sie „die Anderen“ in „ihrem Machtbereich“ dulden sollten. Das Ziel ist die „Anderen“ aus dem eigenen Machtbereich zu entfernen. Das kann systematisches Ermorden bedeuten, im besten Fall handelt es sich „nur“ um Vertreibungen, Assimilation oder um "Unsichtbar machen" der Gruppe.

Letzte Phase

In der letzten Phase streitet die Regierung ab etwas Falsches getan zu haben und rechtfertigt sich üblicherweise mit „Notwendigkeiten“ und „Alternativlosigkeiten“.

Erläuterungen

Wie so oft ist es für die Täter schwer zu erkennen dass sie Täter sind.

"Man sei ja der Gute und im Kampf gegen die Bösen, wie könnte man denn einen Genozid betreiben? Und wenn dann trifft es ja eh nur die Bösen" hört man dann.

Niemand denkt dass es ihn treffen könnte, bis es ihn trifft und treffen kann es absolut jeden.